Die Gmina Milicz ist eine Stadt- und Landgemeinde in der Woiwodschaft Niederschlesien im Nordosten Polens. Verwaltungssitz ist die gleichnamige Stadt mit etwa Einwohnern. Die Gemeinde grenzt an die Woiwodschaft Großpolen und liegt etwa 40 Kilometer südwestlich von Breslau. Zu den Fließgewässern gehört die Barycz. Mit einer Fläche von Quadratkilometern zählt sie zu den größten Gemeinden des Landes, wobei der Großteil landwirtschaftlich und forstwirtschaftlich genutzt wird.
Die Stadt Milicz wurde erstmals erwähnt und entwickelte sich durch ihre Lage an der Barycz. Die Gemeinde lebt vor allem von Landwirtschaft und Forstwirtschaft, wobei einige Gutsherren wie Heinrich von Salisch forstliche Musterreviere schufen. Persönlichkeiten wie Ida von Reinsberg-Düringsfeld und Ernst von Heydebrand und der Lasa prägten die Region.
Die Gmina Milicz umfasst neben der Stadt 52 Ortschaften, darunter Joachimówka und Kąty. Die Gemeinde unterhält mehrere Bildungseinrichtungen, darunter Gymnasien, Mittelschulen und Grundschulen. Partnerstädte sind unter anderem Lohr am Main, Kobuleti und Springe.