Dalaas liegt im österreichischen Bundesland Vorarlberg, eingebettet im Klostertal, das von der Alfenz durchflossen wird. Der Ort befindet sich im Talgrund auf etwa 835 Metern Höhe, umgeben vom Lechquellengebirge im Norden und kleineren Teilen der Verwallgruppe im Süden. Das Gemeindegebiet umfasst zwei Ortschaften: Dalaas selbst und Wald am Arlberg, das taleinwärts Richtung Arlbergpass liegt. Ein Viertel der Fläche ist bewaldet, ein weiteres Viertel besteht aus Alpen.
Die Geschichte Dalaas‘ reicht bis ins 14. Jahrhundert zurück, als hier Bergbau betrieben wurde. Um 1355 lag ein Schwerpunkt der Bergbautätigkeit am Nordhang des Kristberges. Später gehörte der Ort wechselnd zu Tirol, Vorderösterreich und Bayern, bis er 1861 Teil des neu gegründeten Vorarlberg wurde. Prägende Ereignisse waren die Eröffnung der Arlbergbahn 1884 und die Zerstörungen durch ein Hochwasser 1910 sowie eine Lawinenkatastrophe 1954.
Dalaas ist bekannt für seine beiden katholischen Pfarrkirchen, die dem heiligen Oswald und der heiligen Anna geweiht sind. Das Klostertal-Museum in Wald am Arlberg bewahrt die lokale Geschichte. Wirtschaftlich spielt der Tourismus eine wichtige Rolle, mit steigenden Übernachtungszahlen bis zur Pandemie. Die Arlbergbahn und die Schnellstraße S16 prägen die Infrastruktur, während das ÖBB-Kraftwerk Spullersee in Wald am Arlberg seit Jahrzehnten Bahnstrom liefert.