Vandans liegt im Montafon auf etwa 650 Metern Höhe, umgeben von Wäldern und Alpen. Die Gemeinde besteht aus mehreren Ortsteilen wie Rellstal und Rodund, die sich über das Tal verteilen. Mit seinen vier Wildbächen prägt das Wasser seit jeher das Bild des Ortes.
Der Name geht auf die römischen Wurzeln zurück und bedeutet „bei den Wassern“. Frühe Siedler waren Rätoromanen, später kamen Kelten und Alemannen. Im 14. Jahrhundert ließen sich Walser aus der Schweiz nieder. Die Burg Montafon wurde während der Appenzellerkriege zerstört, und die Pest wütete mehrmals. Vandans wechselte mehrfach die Herrschaft, gehörte zeitweise zu Bayern und war später Teil der französischen Besatzungszone.
Bekannt ist Vandans für seine blumengeschmückten Häuser, die 1988 als „Schönstes Blumendorf Europas“ ausgezeichnet wurden. Die Burgruine Valcastiel und mehrere Kapellen prägen das Ortsbild. Musik und Tracht pflegen Vereine wie die Harmoniemusik oder die Trachtengruppe. Die Bergrettung und die Feuerwehr sind seit langem aktiv. Wirtschaftlich spielen Tourismus und ein Automobilzulieferer eine Rolle, während die Illwerke mit ihren Kraftwerken die Energieversorgung sichern.