Amlach liegt im Lienzer Talboden an der rechten Uferseite der Drau, rund 687 Meter über dem Meer. Die Gemeinde erstreckt sich über etwa 22,5 Quadratkilometer und grenzt im Westen an Leisach, im Norden an Lienz, im Osten an Tristach und im Süden an das Kärntner Lesachtal. Zwei Dörfer prägen das Bild: Amlach selbst am Flussufer auf 689 Metern und etwas höher gelegen Ulrichsbichl auf 699 Metern.
Erstmals erwähnt wurde der Ort 1169 als „Amblach“, der Name stammt aus dem Altslawischen und verweist auf eine Siedlung bei einer Grube. Im 13. Jahrhundert wurde Amlach zum Gerichtsort für die umliegenden Dörfer. Die Kirche zur Heiligen Ottilie entstand 1382. Nach der Eingliederung in das Deutsche Reich 1939 wurde Amlach mit Tristach zwangsweise vereint, doch 1955 erhielt es wieder seine Selbstständigkeit zurück.
Amlach ist vor allem durch seine Lage an den Lienzer Dolomiten bekannt, deren Ausläufer wie der Kreidenfeuer oder der Rauchkofel das Landschaftsbild prägen. Der höchste Punkt der Gemeinde ist der Spitzkofel mit 2717 Metern. Wirtschaftlich spielt der Tourismus eine große Rolle, besonders im Sommerhalbjahr mit fast 39.000 Übernachtungen. Die meisten Gäste kommen aus Deutschland, gefolgt von den Niederlanden und Österreich. Neben Hotels und Pensionen gibt es auch historische Bauwerke wie die Kapelle am Ulrichsbichl.