Die Stadt liegt im Westen Böhmens, eingebettet zwischen dem Duppauer Gebirge im Norden und dem Tepler Hochland im Süden. Auf etwa 450 Metern Höhe erstreckt sich die Altstadt am Hang, während die Střela, ein kleiner Fluss, den südlichen Teil durchfließt. Westlich der Stadt staut sich das Wasser in einer Trinkwassertalsperre, und im Südosten erhebt sich der Vladař, ein markanter Berg. Die Nationalstraße von Eger nach Prag führt wenige Kilometer nördlich vorbei.
Erstmals erwähnt wurde der Ort im 12. Jahrhundert, als ein Ritter dem Kloster Kladruby ein Dorf namens Zlutic schenkte. Im folgenden Jahrhundert erhielt der Ort Stadtrechte und entwickelte sich unter dem Namen Luditz zu einem wichtigen Zentrum der Region. Im 16. Jahrhundert prägte das Tuchmacherhandwerk den Wohlstand, später wurde die Stadt von Adelsfamilien wie den Kokorowetz regiert. Eine Dreifaltigkeitssäule auf dem Ringplatz erinnert seit dem frühen 18. Jahrhundert an diese Epoche.
Heute zeigt sich die Stadt mit ihrem Stadtschloss, der Kirche St. Peter und Paul und dem Stadtmuseum als Zeugnis vergangener Zeiten. Ein Kriegerdenkmal aus dem Jahr 1929, das an die Opfer von Krieg und Vertreibung erinnert, wurde in jüngerer Vergangenheit instand gesetzt. Die umliegenden Ortsteile wie Knönitz oder Ratiworz spiegeln die ländliche Prägung der Gegend wider.