Pšov liegt im Tepler Hochland, wo sich sanfte Hügel und Teiche abwechseln. Der Ort wird vom Hrádecký potok durchzogen, während sich im Norden der Nevděk und im Nordosten der Vladař erheben. Südwestlich ragt der Zbraslavský vrch auf, und im Westen erstreckt sich der Borecký rybník. Nachbarorte wie Kobylé im Norden oder Zbraslav im Südwesten sind nur wenige Kilometer entfernt.
Erstmals erwähnt wurde Pšov im 16. Jahrhundert, doch Legenden führen seine Entstehung auf den slawischen Stamm der Pschowanen zurück. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte der Ort mehrfach die Herrschaft: Zunächst gehörte er zur Burg Rabenstein, später zur Herrschaft Ratka und schließlich zur Herrschaft Luditz. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Pšov von schwedischen Truppen niedergebrannt. Nach dem Krieg wurde es Teil der politischen Gemeinde und blieb bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs deutsch geprägt.
Heute ist Pšov ein landwirtschaftlich geprägter Ort mit mehreren Ortsteilen, die einst eigenständige Dörfer waren. Am Dorfplatz steht eine Kirche aus dem frühen 20. Jahrhundert, und das Kulturhaus ist für seine Diskotheken bekannt. Zahlreiche Kapellen und Kirchen in den Ortsteilen zeugen von der religiösen Vergangenheit, darunter eine barockisierte Kirche aus dem 14. Jahrhundert und eine Friedhofskirche, die im 20. Jahrhundert ausbrannte.