Verušičky liegt im Tepler Hochland, südlich des Duppauer Gebirges, wo das Flüsschen Velká Trasovka durch die Landschaft fließt. Im Norden grenzt die Gemeinde an den Truppenübungsplatz Hradiště, während sich im Nordwesten der Verušičký vrch erhebt. Die Staatsstraße 6 verläuft im Süden des Gebiets, das von weiteren Orten wie Albeřice, Týniště und Luka umgeben ist.
Erstmals erwähnt wurde der Ort im 16. Jahrhundert, doch seine heutige Gestalt prägten vor allem Adelsfamilien wie die Putz von Breitenbach und später die Grafen von Nostitz-Rienek. Nach der Aufhebung der Grundherrschaften entstand im 19. Jahrhundert eine politische Gemeinde, die nach dem Zweiten Weltkrieg Teil der Tschechoslowakei wurde. Durch Eingemeindungen wuchs das Gebiet im Laufe der Jahrzehnte, zuletzt um ehemalige Militärstandorte.
Besonders sehenswert sind die Kirche der hl. Dreifaltigkeit und das Schloss Verušičky, aber auch die Wallfahrtskirche Aller Heiligen und der jüdische Friedhof in Luka. Die Gemeinde besteht aus mehreren Ortsteilen, darunter Budov, Luka und Záhoří, die jeweils eigene historische Spuren tragen. Die Landschaft mit ihren sanften Hügeln und dem Fluss bietet darüber hinaus ruhige Wanderwege.