Weiler liegt im Osten des Vorarlberger Rheintals, am Fuß des Freschenstocks, und gehört zum Vorderland. Die Gemeinde erstreckt sich zwischen 445 und 749 Metern Höhe, wobei das Ortszentrum auf 486 Metern liegt. Ein Drittel der Fläche ist bewaldet, ein weiteres Drittel wird landwirtschaftlich genutzt, und Gärten nehmen sechzehn Prozent ein. Im Westen reicht das Gebiet ins Rheintal, im Osten folgt es dem Tal des Ratzbachs, während der Klausbach die Nordgrenze bildet.
Erstmals erwähnt wurde die Burg Alt-Montfort im Jahr 1206, die im 12. Jahrhundert von Hugo von Tübingen erbaut wurde. Die Familie Montfort teilte sich später in verschiedene Linien auf, und die Burg wechselte mehrfach den Besitzer, bis sie 1405 im Appenzellerkrieg niederbrannte. Weiler gehörte lange zu einer rätoromanischen Sprachinsel im alemannischen Gebiet und war bis Ende des 18. Jahrhunderts Teil der Großgemeinde Sulz. Seit 1808 ist der Ort selbstständig und wurde 1830 durch neue Grenzen zu Röthis und Klaus neu definiert.
Die Pfarrkirche wurde 1875 bis 1876 nach Plänen von Friedrich von Schmidt erbaut. Das Hanenberg Schlössle entstand 1600 als Ansitz und wurde nach einem Brand 1850 zum Landsitz umgebaut. Die Ruine Alt-Montfort und die Kesselschlucht mit ihrem Wasserfall prägen die Landschaft. Persönlichkeiten wie der Schriftsteller Albert Ritter und der Politiker Adolf Peter stammen aus Weiler.