📷 Bild: Wikimedia Commons
Alt-Montfort
Burgruine in Vorarlberg, Österreich
Die Burg Alt-Montfort ist eine Ruine einer Höhenburg im Vorarlberger Rheintal, zwischen Weiler und Fraxern. Sie wurde im 12. Jahrhundert von Hugo III. von Tübingen, der sich später Hugo I. von Montfort nannte, erbaut. Die Burg wurde erstmals 1206 oder 1208 urkundlich erwähnt. Der Name „Montfort“ leitet sich vom lateinischen „mons“ (Berg) und „fortis“ (tapfer, stark) ab und bedeutet wörtlich „Starkenberg“. Die Burg war im 14. Jahrhundert mehrfach in Besitzwechseln, wobei sie 1375 von Herzog Leopold III. von Österreich übernommen und 1405 im Zuge des Appenzellerkriegs vollständig zerstört wurde. 1417 gelangte sie an die Toggenburger Grafen, 1436 an Herzog Friedrich IV. von Österreich. Die Familie Clary-Aldringen besaß die Burg ab 1679, und 1837 übernahm Michael Fink den Besitz. Heute sind nur noch Mauerreste erhalten. Die Ruine bietet einen Ausblick auf das Rheintal und die umliegende Landschaft. Die Lage der Burg auf einem Hügel ermöglichte einen guten Überblick über das Tal. Die Anlage ist Teil der historischen Landschaft Vorarlbergs und vermittelt Einblick in die Burgenkultur der Region. Die Umgebung umfasst die Dörfer Weiler und Fraxern sowie das Rheintal.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Ruine, Burgruine
- Ort
- Weiler
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
- Seehöhe
- 755 m
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