Saxon liegt im französischsprachigen Teil des Kantons Wallis, östlich von Martigny am Südhang des Rhonetals. Die Gemeinde umfasst neben dem Hauptort mehrere Weiler wie Boveresse oder Tovassière und grenzt im Norden an Saillon, im Osten an Riddes und im Süden an das Val de Bagnes. Die Landschaft wird vom Fluss Rhône geprägt, der durch das Tal fließt.
Erstmals erwähnt werden die Herren von Saxon zu Beginn des 13. Jahrhunderts, als sie ihre Besitzungen an die Savoyer verkauften. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich der Ort zu einem bekannten Thermalbad. Prägend war auch der Widerstand der Bevölkerung gegen die Umweltverschmutzung durch Aluminiumfabriken in den 1970er Jahren, der als „Fluorkrieg“ bekannt wurde.
Saxon ist vor allem für seinen Aprikosenanbau bekannt, der alle zwei Jahre mit einem nationalen Festival gefeiert wird. Auch der Weinbau spielt eine große Rolle, mit rund 150 Hektar Anbaufläche. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die Ruinen des mittelalterlichen Schlosses mit Donjon und die romanisch-gotische Kapelle St-Maurice. Berühmte Persönlichkeiten wie der Eiskunstläufer Stéphane Lambiel stammen aus Saxon.