Schweiz
Sehenswürdigkeiten in Kanton Wallis
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Das Wallis erstreckt sich im Süden der Schweiz von der Rhonequelle bis zum Genfersee: das Rhonetal, seine Nebentäler und darüber Gletscher und Viertausender. Der Kanton hat zwei Amtssprachen, Französisch und Deutsch, und trat 1815 der Eidgenossenschaft bei. Bei Gletsch führt der Grimselpass hinüber ins Berner Oberland.
Hauptort ist Sion. Seine mittelalterliche Altstadt liegt zwischen den Hügeln Valère und Tourbillon. Auf Valère steht die Basilika mit ihrer historischen Orgel, auf Tourbillon die Ruine des einstigen Bischofsschlosses, in der Altstadt selbst die Kathedrale Notre-Dame-du-Glarier. In Martigny zeigt die Fondation Pierre Gianadda wechselnde Kunstausstellungen, dazu ein gallorömisches Museum, eine Oldtimersammlung und einen Skulpturenpark.
In Brig steht das barocke Stockalperschloss mit mächtigem Haupttrakt, Granittürmen und Arkadenhof; sein Museum erzählt von der Familie Stockalper, vom Simplonpass und von der Bahnlinie. Von Brig führt die ViaStockalper über den Simplonpass nach Gondo, auf dem alten Saumweg, den Kaspar Stockalper ausbaute. Im autofreien Zermatt siehst du das Matterhorn schon vom Kirchplatz und von der Kirchbrücke aus. Die Gornergrat Bahn, eine Zahnradbahn, fährt über Brücken, durch Galerien und Tunnel und an Lärchen- und Arvenwäldern vorbei auf den Gornergrat.
Der Aletschgletscher gehört zum UNESCO-Welterbe Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch, dessen Gemeinden im Wallis und im Berner Oberland liegen. Die UNESCO beschreibt das Gebiet als den am stärksten vergletscherten Teil der Alpen; wo das Eis zurückweicht, siedeln sich nach und nach Pflanzen an. Im geschützten Aletschwald stehen alte Arven. Der dreitägige Aletsch Panoramaweg führt von Belalp über Riederalp nach Bellwald; zwischen Belalp und Riederalp quert eine Hängebrücke die Massaschlucht.
Im Rhonetal reifen Rebsorten wie Petite Arvine, Cornalin und Heida, und der Weinweg führt von Martigny nach Leuk durch Weinberge und kleine Dörfer. Die Hänge über dem Rhonetal sind niederschlagsarm. Suonen, die Bewässerungskanäle des Wallis, leiten das Wasser aus den schneereichen Bergen dorthin. Die Suone Niwärch schlängelt sich durch das Baltschiedertal nach Ausserberg. An der Suone Gorperi hängt beim „Chänilzug Mehrheji“ ein alter Holzkanal an einer überhängenden Felswand; der Gehweg daneben ist rekonstruiert.
Quellen (15)
- Wallis – Historisches Lexikon der Schweiz
- Das Wallis und die Schweiz, ein vorgezeichnetes Schicksal? – Kanton Wallis
- Wallis – Schweiz Tourismus
- Sprachen in der Schweiz – Schweiz Tourismus
- Sion – Valère, Tourbillon, Altstadt – Schweiz Tourismus
- Fondation Pierre Gianadda – Schweiz Tourismus
- Museum Stockalperschloss – Schweiz Tourismus
- ViaStockalper – Schweiz Tourismus
- Zermatt – Schweiz Tourismus
- Gornergrat – Schweiz Tourismus
- Swiss Alps Jungfrau-Aletsch – UNESCO World Heritage Centre
- UNESCO-Welterbe Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch (Factsheet, PDF) – Stiftung UNESCO-Welterbe Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch
- Aletsch Panoramaweg – Schweiz Tourismus
- Auf den Spuren des Weins – Wallis Schweiz
- Ein wertvolles Erbe – Schweiz Tourismus
Orte in Kanton Wallis
Bildnachweise
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