Sehenswürdigkeiten in Martigny

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Sendeturm Ravoire
Jacek Rużyczka CC BY-SA 4.0
8 SehenswürdigkeitenKanton WallisSchweiz

Sehenswürdigkeiten in Martigny

7
Fondation Pierre Gianadda
Martigny–Châtelard-Bahn
Burgruine La Bâtiaz
Sendeturm Ravoire

Auf der Karte

Martigny liegt im französischsprachigen Unterwallis, eingebettet in die Rhoneebene am Zusammenfluss von Rhone und Dranse. Die Stadt erstreckt sich vom Talgrund bis zu den Ausläufern des Mont Chemin im Südosten und den steilen Hängen des Mont d’Ottan im Westen. Die Ortsteile verteilen sich auf verschiedene Höhenlagen, von Martigny-Ville im Talgrund bis Martigny-Bourg am Eingang ins Val de Bagnes. Die Dranse durchfließt das Gebiet, während Kanäle die einst sumpfige Ebene entwässern und Lebensraum für Feuchtgebiete und Baggerseen bieten.

Die Wurzeln der Stadt reichen bis in die Römerzeit zurück, als der Ort als Octodurus bekannt war und in den Schriften Julius Cäsars erwähnt wird. Später trug er den Namen Forum Claudii Vallensium, bevor er im Mittelalter wieder Martigny genannt wurde. Die Stadt war einst Sitz der ersten walliser Bischöfe und entwickelte sich unter savoyardischem Schutz. Politische Auseinandersetzungen prägten das 19. Jahrhundert, darunter die Schlacht bei Trient, in der liberale Kräfte unterlagen. Martigny wurde auch Schauplatz historischer Ereignisse wie Napoleons Durchzug und der Gründung erster Arbeiterorganisationen.

Heute besticht Martigny durch seine historische Burg La Bâtiaz und die Überreste der ältesten Bischofskathedrale unter der Stadtkirche. Die Stadt ist ein Zentrum der Freisinnig-Demokratischen Partei im konservativen Wallis und beherbergt ein traditionsreiches Gemeindeparlament. Die Umgebung mit Weinbergen, Alpweiden und Naturschutzgebieten wie le Verney macht die Stadt zu einem kulturellen und landschaftlichen Anziehungspunkt.

Quellen (1)

Zahlen & Fakten

Einwohner
18.301
Fläche
25 km²
Seehöhe
471 m
Bezirk
Bezirk Martigny

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