Rottenmann liegt eingebettet in den Rottenmanner Tauern und im Paltental, wo die Palten durch den Ort fließt. Der Stadtkern erhebt sich auf etwa 680 Metern Höhe, während die Gemeinde bis auf 2448 Meter am Großen Bösenstein ansteigt. Mit einer Fläche von über 200 Quadratkilometern ist sie eine der größten Gemeinden der Steiermark und grenzt im Norden an Admont und Selzthal, im Osten an Trieben und im Süden an Pölstal.
Die Stadt blickt auf eine über tausendjährige Geschichte zurück und wurde erstmals im frühen 10. Jahrhundert urkundlich erwähnt. Ursprünglich entstand die Siedlung weiter östlich im sumpfigen Gebiet von Sankt Georgen, bevor sie an den heutigen Standort verlegt wurde. Prägend war die Lage an der alten Salz- und Handelsstraße, die Schutz durch die Burg Rottenmann erforderte. Im 13. Jahrhundert erhielt der Ort Stadtrechte und entwickelte sich zu einem wichtigen Handelsplatz, besonders durch Eisenhandel und Silberbergbau in der Umgebung.
Rottenmann besticht durch seinen historischen Altstadtkern mit dem ehemaligen Augustiner-Chorherrenstift, das heute als „Das Schloss“ bekannt ist. Die Stadtpfarrkirche St. Nikolaus beherbergte einst den höchsten Kirchturm der Steiermark. In der Nähe liegen die Burg Strechau und die Schlösser Grünbühel und Thalhof. Die umliegenden Berge wie der Hausberg Stein am Mandl bieten Wander- und Naturschätze, während die Paltenklamm und das Gullingtal weitere landschaftliche Highlights bilden.