Rommerskirchen liegt im westlichen Rheinland, im Rhein-Kreis Neuss, und wird vom Gillbach durchflossen, der den fruchtbaren Böden den Namen „Die Gilbach“ gibt. Die Gemeinde grenzt im Westen an Grevenbroich, im Osten an Dormagen, im Südwesten an Bergheim und im Süden an Pulheim. Mit ihrer geringen Bevölkerungsdichte und dem höchsten Lebensstandard im Agenturbezirk Mönchengladbach/Rhein-Kreis Neuss hebt sie sich von den umliegenden Orten ab.
Erste Spuren menschlicher Besiedlung reichen bis zu den Bandkeramikern zurück, doch besonders prägend war die römische Zeit, von der noch Landgüter und Jupitersäulen zeugen. Später, im Mittelalter, wurde Rommerskirchen als Rumeschirche erwähnt und erhielt im 15. Jahrhundert Marktrechte. Die Gemeinde war Teil des kurkölnischen Dingstuhls Hülchrath und wurde im 18. Jahrhundert von französischen Truppen besetzt, bevor sie unter preußische Verwaltung kam.
Heute besticht Rommerskirchen durch historische Kirchen wie St. Peter und romanische Bauwerke wie die St.-Briktius-Basilika in Oekoven. Das Kulturzentrum Sinsteden mit seinem Landwirtschaftsmuseum und die Gillbachbahn als Feldbahnmuseum laden zur Entdeckung ein. Persönlichkeiten wie der Universalgelehrte Agrippa von Nettesheim oder der Fernsehkoch Horst Lichter stammen von hier, und die Partnerschaften mit Karstädt und Mouilleron-le-Captif zeigen die Verbundenheit über Grenzen hinweg.