Mieming liegt im österreichischen Bundesland Tirol, genauer im Bezirk Imst, und erstreckt sich über das Mieminger Plateau oberhalb des Oberinntals. Das Gemeindegebiet reicht bis zum Mieminger Gebirge und umfasst einen Teil des Gaistals, das von Leutasch abzweigt. Im Norden grenzt Mieming an Deutschland, während die Südgrenze mitten im Inn verläuft. Die sonnige Lage und die Nähe zu Telfs sowie die Anbindung an die Inntalautobahn ziehen vor allem junge Familien an.
Die Besiedlung der Region reicht bis in die Zeit der römischen Eroberung des Inntals zurück, auch wenn keine direkten Spuren erhalten sind. Später wanderten die Bayern ein und prägten die Gegend nachhaltig. Erstmals urkundlich erwähnt wird Mieming im Jahr 1071 als „Mieminga“, benannt nach einem Siedler namens Miemo. Der Ort gehörte lange zu den altbairischen Siedlungsgebieten und entwickelte sich trotz fehlender historischer Funde weiter.
Mieming besticht durch seine vier Ortsteile, darunter Barwies und Obermieming, die fast zusammengewachsen sind. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die Pfarrkirche hl. Dreifaltigkeit in Barwies, die Filialkirche hl. Georg in Obermieming und der Stamser Steg. Wirtschaftlich spielt neben der Landwirtschaft auch der Tourismus eine Rolle, besonders im Sommer. Die Gemeinde ist bekannt für ihr vielfältiges Freizeitangebot, von Wanderwegen über Radtouren bis hin zu einem 27-Loch-Golfplatz.