Laussa liegt im oberösterreichischen Traunviertel, eingebettet in ein von Bergen und Bächen geprägtes Tal. Der Laussabach durchfließt das Gemeindegebiet und mündet bei Losenstein in die Enns. Im Norden und Osten erheben sich bewaldete Hügel wie der Spadenberg und der Sonnberg, während im Süden der Schieferstein mit über 1200 Metern den höchsten Punkt bildet. Rund ein Drittel des Geländes ist von Wäldern bedeckt, der Großteil wird landwirtschaftlich genutzt.
Die Geschichte Lausas reicht bis ins Mittelalter zurück, als der Ort zum Herzogtum Österreich gehörte. Im 12. Jahrhundert wechselte er in den Einflussbereich des Fürstentums Österreich ob der Enns. Während der Napoleonischen Kriege wurde das Gebiet mehrfach besetzt, und nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es wieder Teil Oberösterreichs. Wirtschaftlich lebte die Gemeinde lange von Landwirtschaft und Handwerk, bevor sich der Tourismus als wichtiger Faktor etablierte.
Heute prägen das Erlebnisfreibad und das Naturdenkmal Sauzahn die Freizeitmöglichkeiten. Das Straßendorf mit seiner Himmelfahrtskirche und dem Schloss Kogl bildet das Ortszentrum. Die umliegenden Voralpen laden zu Wanderungen ein, während die L1342 als Hauptverkehrsachse dient. Politisch wird Lausa traditionell von der ÖVP dominiert, doch auch andere Parteien sind vertreten.