Behamberg liegt im Mostviertel in Niederösterreich, nur wenige Kilometer östlich der Stadt Steyr. Die Gemeinde erstreckt sich über etwa 20 Quadratkilometer und ist geprägt von hügeliger Landschaft, in der mehr als siebzig Prozent der Fläche landwirtschaftlich genutzt werden. Wälder bedecken rund sechzehn Prozent des Gebiets.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Behamberg um das Jahr 1082. Im Mittelalter wechselte die Zugehörigkeit mehrfach: Zunächst wurde es Oberösterreich zugeordnet, doch nach der ungarischen Besetzung unter König Corvinus kam es zu Niederösterreich. Ein Schulmeister ist seit 1577 nachweisbar, und das verfallene Schloss Steinbach zeugt von der früheren Bedeutung des Ortes. Im 19. Jahrhundert brachte die Eröffnung der Rudolfsbahn mit einem Bahnhof in Ramingdorf wirtschaftliche Impulse, während im 20. Jahrhundert Infrastrukturprojekte wie Strom- und Wasserleitungen den Ort modernisierten.
Besonders sehenswert sind das Schloss Ramingdorf und die katholische Pfarrkirche mit dem heiligen Martin als Schutzpatron. Zahlreiche Vereine prägen das kulturelle Leben, darunter Feuerwehren, Musik- und Sportvereine. Das Gemeindewappen zeigt einen doppelschweifigen Löwen auf grünem Dreiberg, der auf den Ortsnamen und die hügelige Landschaft anspielt.