Eschen liegt im Unterland von Liechtenstein, am Südhang des Eschnerbergs und am Ufer der Esche. Der Ort ist zweigeteilt: Das Dorf Eschen befindet sich auf zwei Hügeln, während der Weiler Nendeln weiter südöstlich am Fuss des Dreischwesternmassivs liegt. Die Gemeinde grenzt an Schellenberg, Gamprin, Mauren und österreichische sowie Schweizer Nachbarorte und umfasst eine Exklave am Rhein.
Die erste schriftliche Erwähnung als „Essane“ stammt aus dem Jahr 842, der Name könnte auf ein keltisches Wort für „am Wasser gelegen“ zurückgehen. Früheste Spuren menschlicher Besiedlung finden sich auf dem Eschnerberg, wo Funde aus der Jungsteinzeit auf Siedlungen um 4700 bis 4000 v. Chr. hinweisen. Nendeln wird seit dem 14. Jahrhundert erwähnt, erhielt aber erst 1872 einen Bahnanschluss.
Eschen prägt ein blau-weißes Wappen mit einer Taube und einem Wellenband, das auf das Kloster Pfäfers zurückgeht. Wirtschaftlich ist der Ort durch Industrie geprägt, etwa durch Unternehmen wie Novodent und ThyssenKrupp Presta. Sportlich bekannt ist der Ort durch den USV Eschen/Mauren und dessen Stadion, das auch Länderspiele der liechtensteinischen Nationalmannschaft beherbergte. Persönlichkeiten wie der Politiker Gerard Batliner oder die Radsportler Ewald Hasler und Alois Lampert stammen von hier.