Combrand ist eine französische Gemeinde in der Region Nouvelle-Aquitaine, umgeben von sanften Hügeln und Wäldern. Der Ort liegt etwa fünfzehn Kilometer von Bressuire entfernt, wo der Ouin entspringt und sich durch die Landschaft schlängelt. Nachbarorte sind Mauléon im Norden, Le Pin im Osten, Cerizay im Süden sowie Montravers und La Petite-Boissière im Westen.
Erstmals erwähnt wird Combrand in historischen Quellen des Mittelalters, als die Region noch von Wäldern und kleinen Siedlungen geprägt war. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich der Ort zu einem ländlichen Zentrum, das vor allem von Landwirtschaft und Handwerk lebte. Die Gemeinde war Teil des Departements Deux-Sèvres und gehörte später zur Region Poitou-Charentes, bevor diese in der größeren Nouvelle-Aquitaine aufging.
Besonders sehenswert ist die romanische Kirche Saint-Jean aus dem elften und zwölften Jahrhundert, die mit ihrer schlichten Architektur beeindruckt. Das Schloss La Pastellière aus dem fünfzehnten Jahrhundert steht unter Denkmalschutz und zeugt von der historischen Bedeutung der Region. Auch das Schloss La Girardière prägt das Ortsbild. Berühmt wurde Combrand durch Gaspard de Bernard de Marigny, einen General des Vendée-Aufstands im achtzehnten Jahrhundert.