Dietach liegt im oberösterreichischen Traunviertel, eingebettet in eine von Wäldern und Feldern geprägte Landschaft. Die Gemeinde erstreckt sich über etwa sechs Kilometer in beide Richtungen und wird vom Fluss Enns durchzogen, an dessen Ufer der Ortsteil Winkling liegt. Mit rund dreitausend Einwohnern ist sie Teil des Bezirks Steyr-Land und gehört zum Gerichtsbezirk Steyr.
Erstmals taucht der Name im Jahr als Todicha in einem Stiftungsbrief auf, der die Gründung von Kremsmünster besiegelte. Der Ortsname geht auf einen germanischen Personennamen zurück und bedeutet so viel wie Fluss des Todo. Über Jahrhunderte wechselte die Zugehörigkeit zwischen Bayern und Österreich, bis Dietach schließlich im 15. Jahrhundert dem Kronland Österreich ob der Enns zugerechnet wurde. Nach wechselvoller Geschichte, darunter Besetzungen während der Napoleonischen Kriege, wurde die Gemeinde erst 1946 als eigenständige politische Einheit wiederhergestellt.
Besonders sehenswert ist das Wasserschloss Stadlkirchen, das mit seiner Geschichte und Architektur beeindruckt. Die katholische Pfarrkirche der Heiligen Peter und Paul sowie die Filialkirche in Stadlkirchen mit ihren mittelalterlichen Fresken zählen zu den kulturellen Highlights. Ein Bauerntechnikmuseum im Ortsteil Thann zeigt traditionelle Landwirtschaft. Persönlichkeiten wie der in Stadlkirchen geborene Astronom Andreas Gschwandtner oder die Musikerin Victoria Pfeil verbinden den Ort mit überregionaler Bedeutung. Sportlich bietet Dietach Vereine wie den Fußballclub Union PROCON und den Tennisclub.