📷 Bild: Wikimedia Commons
Marienkirche
Kirchengebäude in Neubrandenburg, zum Konzertsaal umgebaut
Die Marienkirche in Neubrandenburg ist eine Hallenkirche aus dem 13. Jahrhundert, die nach Kriegszerstörung 1945 bis 2001 als Konzertkirche wiederaufgebaut wurde. Sie steht im Zentrum der Stadt und ist ein Beispiel der norddeutschen Backsteingotik. Der Ostgiebel gilt als frühes Meisterwerk dieser Baustilrichtung. Der Kirchturm, 90 Meter hoch, ist das höchste Bauwerk der Stadt. Die Kirche wurde nach dem Zweiten Weltkrieg als Konzertsaal neu gestaltet und erhielt 2001 ihre heutige Form. Sie verfügt über einen Saal mit 850 Plätzen und ist seitdem ein zentraler Veranstaltungsort für Konzerte und Festivals. Die Neubrandenburger Philharmonie und internationale Künstler nutzen die Konzertkirche regelmäßig. Im Turm gibt es eine Ausstellung zur Backsteingotik und eine multimediale Projektion des Stadtbilds um 1900. Im Inneren der Kirche ist das Kreuzgewölbe und das geradlinige Chorabschluss erhalten. Die Orgel, gebaut von Johannes Klais und Karl Schuke, besitzt 70 Register und 2852 Pfeifen. Die Kirche ist auch ein Motiv in Werken von Caspar David Friedrich. Sie bleibt ein kulturelles und architektonisches Highlight der Region.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude, ehemalige Kirche, Konzerthaus
- Ort
- Neubrandenburg
- Baustil
- Backsteingotik
- Architekt
- Pekka Salminen
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Mecklenburg-Vorpommern
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