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Palais Neubrandenburg
ehemalige Sommer- und Nebenresidenz der herzoglichen Familie des Herzogtums Mecklenburg-Strelitz
Das Palais Neubrandenburg war eine Sommerresidenz der Herzöge von Mecklenburg-Strelitz und stand an der Ostseite des Marktplatzes. Es war neben dem Alten Rathaus ein markanter Teil des Stadtbildes. Das Gebäude entstand in mehreren Bauphasen ab 1775 und wurde 1794 durch den Tod des Herzogs Adolf Friedrich IV. verlassen. Bis zum Ende der Monarchie blieb Neubrandenburg politisch bedeutend, und das Palais war Ort von Hofgesellschaften und wichtigen Veranstaltungen. Das Palais wurde 1920 städtischen Besitz übergeben und diente als Sitz der Städtischen Kunstsammlung und der Reuter-Sammlung. Die Kunstsammlung umfasste über 700 Gemälde und 3000 Grafiken, darunter Werke von Rembrandt und Dürer. Während des Zweiten Weltkriegs brannte das Palais 1945 bis auf die Grundmauern nieder. Die Kunstsammlung wurde vermutlich abtransportiert und ist bis heute verschollen. Die archäologischen Ausgrabungen von 2006 fanden Reste der Sammlung und Fundamente des Palais. Die Ausgrabungen entdeckten stark brandgeschädigte Skulpturen und Porzellan sowie Einrichtungsgegenstände, die Einblick in das Leben am Hof geben. Die Fundamente des Palais wurden vollständig freigelegt, doch keine oberirdische Markierung der Gebäudekonturen blieb erhalten. Die baulichen Reste wurden entfernt, und die archäologischen Ergebnisse wurden in Ausstellungen präsentiert.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Palast
- Ort
- Neubrandenburg
In der Nähe
- Stadtmauer Neubrandenburg49 m
- Haus der Kultur und Bildung82 m
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- Franziskanerkloster Neubrandenburg267 m
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