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Stargarder Tor
Stadttor in Neubrandenburg, Mecklenburg-Vorpommern
Das Stargarder Tor in Neubrandenburg ist eine Toranlage aus der norddeutschen Backsteingotik, erbaut im 14. Jahrhundert. Es besteht aus dem 18 Meter hohen Vortor, dem 24 Meter hohen Haupttor und verbindenden Zwingermauern. Das Fachwerkhaus im Osten diente ursprünglich als Zollhaus. Aufgrund des moorigen Bodens fehlt ein Zingel, der bei anderen Stadttoren vorhanden war. Die Toranlage ist mit der Stadtmauer verbunden, wobei Mauerdurchbrüche 1909 zum Fußgängerverkehr freigegeben wurden. Das Haupttor wurde 1311 erbaut, wie dendrochronologische Untersuchungen zeigen. Von der Stadtseite sind neun Adorantinnen mit geöffneten Armen zu sehen, deren Köpfe, Hände und Arme in Terrakotta gefertigt sind. Diese Figuren wurden vermutlich nach der Errichtung des Tores hinzugefügt. Im Haupttor gibt es eine Ausstellung, die bei Stadtführungen besichtigt werden kann. Das Vortor beherbergt eine Wohnung, die der Architekt Josef Walter bis zu seinem Tod 2007 bewohnte. Die Namensgebung „Stargarder Tor“ bezieht sich auf die Ausfallstraße in südliche Richtung, die in Richtung des früheren Stargard (heute Burg Stargard) führt. In alten Schriften wird das Tor auch als Wendisches oder Wanzkaer Tor erwähnt. Die Toranlage ist Teil der historischen Befestigungsanlage, die ursprünglich auch zwei Mühlen umfasste, von denen nur die Lohmühle erhalten blieb.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Stadttor
- Ort
- Neubrandenburg
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Mecklenburg-Vorpommern
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