📷 Bild: Wikimedia Commons
St. Johannis
Kirchengebäude in Neubrandenburg, Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, Mecklenburg-Vorpommern
Die Johanniskirche in Neubrandenburg ist eine zweischiffige Hallenkirche aus der Backsteingotik, die ursprünglich als Klosterkirche des Franziskanerklosters errichtet wurde. Sie entstand im 14. Jahrhundert und wurde im 13. Jahrhundert erweitert. Der Chor war ursprünglich deutlich höher als das Langhaus und zählt zu den bedeutendsten regionalen Chorarchitekturen. Die Kirche wurde nach der Reformation 1535 evangelisch genutzt und 1567 dem Stadtpatronat übertragen. Die Johanniskirche ist die größte evangelisch-lutherische Kirchengemeinde in Mecklenburg mit etwa 3300 Mitgliedern. Sie war nach der Zerstörung der Marienkirche 1945 die Hauptkirche Neubrandenburgs und wurde 1976–1980 saniert. In der Zeit der friedlichen Revolution fanden hier Friedensgebete statt. Die Kirche ist ein bedeutendes Denkmal mit einer reichen Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. Die Kirche besitzt eine barocke Choraltar mit Gemälden zu Themen des christlichen Glaubens, eine mit Alabasterreliefs verzierte Kanzel und einen Flügelaltar aus dem 16. Jahrhundert. Im Seitenschiff sind Darstellungen der Kreuzigung und Heiligenbilder zu finden. Die Kirche wurde 1894 mit einer Orgel ausgestattet, die 1990 durch eine Schuke-Orgel ersetzt wurde. Die Kirche bietet einen weiten Ausblick auf die Stadt und ist umgeben von historischen Gebäuden und Grünflächen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Neubrandenburg
- Baustil
- Backsteingotik
- Architekt
- Hugo Hartung
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Mecklenburg-Vorpommern
Mehr in dieser Region entdecken
Themen rund um Mecklenburg-Vorpommern
In der Nähe
- Franziskanerkloster Neubrandenburg22 m
- Meilenstein30 m
- Haus der Kultur und Bildung168 m
- Palais Neubrandenburg245 m
- Stadtmauer Neubrandenburg291 m
- Bahnhof Neubrandenburg300 m
QR-Code