Sehenswürdigkeiten in Ugine

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Château d'Ugine

Bild: Malain73 · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

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Ugine liegt in den Westalpen, eingebettet zwischen dem Massiv des Beaufortain im Osten und der Bergkette Chaîne des Aravis im Norden, deren höchste Erhebung, der Mont Charvin, mit 2407 Metern die Gemeinde prägt. Das Tal des Arly weitet sich hier und nimmt die Chaise auf, die kurz darauf in den Arly mündet. Die Gemeinde erstreckt sich vom Flussbett bis zu den Hängen des Mont Charvin und grenzt im Westen an das Département Haute-Savoie mit Orten wie Manigod und Val-de-Chaise. Mehrere Ortsteile wie Les Fontaines oder Outrechaise liegen verstreut im Talboden oder an den Ufern der Flüsse, während Weiler wie Héry oder Les Rafforts höher in den Bergen zu finden sind.

Der Name Ugine leitet sich vom lateinischen Wort für Flussaue ab und verweist auf die frühe Besiedlung in einer von Überschwemmungen geprägten Landschaft. Im Mittelalter gehörte der Ort zur Grafschaft Savoyen und wurde durch Bonifatius von Savoyen befestigt, der eine Stadtmauer und Burgen errichten ließ. Die Lage an der Grenze zu Genf und Faucigny machte Ugine wiederholt zum Ziel von Angriffen, bis es durch Gebietsveränderungen im 14. und 15. Jahrhundert ins Innere des savoyardischen Herzogtums rückte und an Sicherheit gewann.

Heute prägen die Spuren der Vergangenheit das Bild Ugines: Im alten Kern stehen noch mittelalterliche Häuser wie das Château Proust, während das Château de Crest-Cherel ein Heimatkundemuseum beherbergt. Die Kirche Saint-Laurent bewahrt romanische Elemente aus dem 12. Jahrhundert, wurde aber später barock umgestaltet. Die Industrialisierung brachte ab 1904 Metallwerke nach Ugine, die von der Wasserkraft der Region profitierten und die Gemeinde zu einem wichtigen Standort für die Stahlproduktion machten.

Quellen (1)

Zahlen & Fakten

Einwohner
7.154

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