Treverbyn liegt in der Mitte Cornwalls, nördlich von St Austell. Die Landschaft wird von den St Austell Downs geprägt, wo der Hensbarrow Beacon als höchster Punkt gilt. Der Ort selbst ist ein Dorf mit einer eigenen Pfarrkirche, St Peter’s, und gehört zu einer größeren Gemeinde, die mehrere Dörfer wie Bugle, Penwithick und Stenalees umfasst. Bugle ist dabei der größte Ort in der Gemeinde und besitzt einen Bahnhof. Die Einwohnerzahl der gesamten Gemeinde beträgt.
Die erste schriftliche Erwähnung von Treverbyn stammt aus dem Domesday Book von 1086, wo es als eines der Güter des Richard von Mortain aufgeführt wird. Damals bestand das Anwesen aus bescheidenem Landbesitz mit wenigen Bauernhöfen und einem geringen Wert. Später entwickelte sich die Region durch den Abbau von Zinn und Kupfer, bis im 19. Jahrhundert große Kaolinwerke entstanden, darunter eines der bedeutendsten in Carclaze. Ein Museum in Ruddlemoor, das Wheal Martyn Museum, erinnert an diese Zeit.
Heute ist Treverbyn vor allem für seine geologischen Besonderheiten bekannt, darunter mehrere Schutzgebiete wie das Wheal Martyn SSSI und das Carn Grey Rock and Quarry SSSI. Ein modernes Projekt sieht den Bau von bis zu 2.000 Öko-Häusern in den ehemaligen Tongruben Baal Pit und West Carclaze vor. Die Gemeinde beherbergt zudem ein traditionsreiches Sportfest: In Carthew fanden im 19. und 20. Jahrhundert Cornish-Wrestling-Turniere statt. Die Verwaltung erfolgt durch den Parish Council und den Cornwall Council.