St Breock liegt im Norden Cornwalls, eingebettet in ein waldreiches Tal namens Nansent. Der Ort befindet sich etwa einen Kilometer westlich von Wadebridge und erstreckt sich über eine sanfte Anhöhe. Im Norden bildet der Fluss Camel die Grenze, während im Westen St Issey, im Nordosten Egloshayle und im Südosten Lanivet angrenzen. Zusammen mit Egloshayle gehörte St Breock einst zu den beiden Pfarreien, die die Entwicklung der Stadt Wadebridge prägten.
Die Geschichte des Ortes reicht bis in die sächsische Zeit zurück, als das große Gut Pawton entstand. Im Mittelalter stand hier ein Bischofspalast, von dem noch Reste sichtbar sind. Während des Zweiten Weltkriegs wurden nahe St Breock Bomben und Brandbomben abgeworfen. Prägend für die Region sind auch prähistorische Monumente wie der St Breock Downs Monolith, der größte stehende Stein Cornwalls, und der nahegelegene Pawton Quoit.
Besonders bekannt ist St Breock für seine mittelalterliche Pfarrkirche, die dem Heiligen Briocus geweiht ist. Ihr markanter Turm mit fünf Glocken und die ungewöhnlich lange Halle zeugen von der Bedeutung des Ortes. Die Kirche wurde mehrfach umgebaut und erlitt 1965 schwere Schäden durch eine Flut. In der Umgebung finden seit Jahrhunderten traditionelle Cornische Ringkämpfe statt, deren erste Aufzeichnungen aus dem Jahr 1302 stammen.