Steinfeld liegt im Oberen Drautal am Fuß der Kreuzeckgruppe, etwa 617 Meter über dem Meeresspiegel. Die Gemeinde erstreckt sich in fünf Katastralgemeinden und umfasst zwölf Ortsteile. Im Bezirk Spittal an der Drau gelegen, grenzt sie an Greifenburg und Sachsenburg.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort im herzoglichen Urbar von 1267/68, damals noch unter dem Namen Radlach. Wirtschaftlich litt Steinfeld lange unter seiner abgelegenen Lage, doch der Bergbau prägte ab dem 15. Jahrhundert das Geschehen. Gold- und Edelmetallabbau sowie später die Eisenverarbeitung brachten Wohlstand, doch schon im 17. Jahrhundert gingen die Erträge zurück. Nach einem kurzen Aufschwung durch den Eisenbahnbau und die Möbelindustrie verlor die Gemeinde im 20. Jahrhundert wieder an Bedeutung.
Heute prägen historische Bauwerke wie Schloss Neustein und die Burgruine Rottenstein das Bild. Die katholische Pfarrkirche in Steinfeld-Radlach und die Filialkirche in Gerlamoos mit Fresken von Thomas von Villach sind sehenswert. Die Gerlamooser Klamm mit ihrem Wasserfall zieht Besucher an. Persönlichkeiten wie der Skirennläufer Fritz Strobl oder der Schriftsteller Alois Brandstetter, der in seinem Roman die Kirche in Gerlamoos beschreibt, sind mit dem Ort verbunden.