Sehenswürdigkeiten in Schwindegg
Schwindegg liegt im oberbayerischen Landkreis Mühldorf am Inn, eingebettet im Tal der Isen, wo sich auch die Goldach mit ihr vereint. Der Ort ist etwa sechzig Kilometer von München entfernt und wird von Nachbarorten wie Dorfen im Westen und Haag im Norden umgeben. Ein Bahnhof verbindet Schwindegg mit der Bahnstrecke München–Simbach, die seit 1871 besteht.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Schwindegg im Jahr 1389, doch einige Gemeindeteile wie Walkersaich und Reibersdorf gehen bereits auf das neunte Jahrhundert zurück. Im Mittelalter war der Ort eine eigenständige Hofmark, die später zum Rentamt Landshut gehörte. Das heutige Schloss entstand aus einem mittelalterlichen Herrschaftssitz und wurde von Adelsfamilien wie den Fraunhofen und den Pappenheim geprägt, bis es 1591 an die Herren von Haunsperg überging. Die Gemeinde entstand 1818 im Zuge der bayerischen Verwaltungsreform.
Das markante Schloss Schwindegg mit seinem Renaissance-Stil und dem umliegenden Ensemble aus Wohn- und Wirtschaftsgebäuden prägt das Ortsbild. Dazu zählen auch eine gotische Filialkirche in Loinbruck und verschiedene Vereine, die das kulturelle Leben gestalten. Persönlichkeiten wie der Reichserbmarschall Veit zu Pappenheim oder der Motorradrennfahrer Jonas Folger stammen aus Schwindegg. Die Gemeinde verbindet ländlichen Charme mit guter Anbindung an überregionale Verkehrswege wie die Autobahn A 94.
📋 Zahlen & Fakten
- Einwohner
- 3.659
- Fläche
- 20,77 km²
- Seehöhe
- 431 m
- Bezirk
- Landkreis Mühldorf am Inn
- Website
- gemeinde-schwindegg.de
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