Sehenswürdigkeiten in Zangberg
Zangberg liegt im oberbayerischen Landkreis Mühldorf am Inn und bildet den nördlichen Eingang zum tertiären niederbayerischen Hügelland am Rande des Isentales. Die Gemeinde besteht aus den Gemarkungen Weilkirchen und Zangberg und umfasst insgesamt 20 Gemeindeteile.
Die Geschichte des Ortes reicht bis ins frühe Mittelalter zurück, wobei erste urkundliche Erwähnungen auf Namen wie Ziunberch oder Zangwerch hindeuten, die auf Begriffe wie Zaunwerk oder Flechtwerk verweisen. Der Gemeindeteil Weilkirchen wird bereits im Jahr 788 als Kirche in einer villa erwähnt. Im 17. Jahrhundert entstand das heutige Kloster St. Josef, das das Ortsbild prägt. Die Gemeinde entwickelte sich aus der früheren Hofmark der Gräfin von der Wahl und wurde 1818 im Zuge der bayerischen Verwaltungsreformen offiziell gegründet. Seit 1937 gehört auch Weilkirchen zu Zangberg.
Besonders bekannt ist Zangberg für sein Kloster und die ehemalige höhere Töchterschule der Salesianerinnen, die heute unter anderem als Schulungszentrum der BSH Academy dient. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die katholische Pfarrkirche Herz Jesu mit einem bedeutenden Kruzifix aus der Münchner Frauenkirche sowie die Kirche St. Peter und Paul in Palmberg, wo der Dichter Martin Greif begraben liegt. Die Gemeinde ist zudem Heimat bekannter Persönlichkeiten wie der ehemaligen Kaiserin Zita von Bourbon-Parma, die hier zur Schule ging.
📋 Zahlen & Fakten
- Einwohner
- 1.161
- Fläche
- 9,83 km²
- Seehöhe
- 430 m
- Bezirk
- Landkreis Mühldorf am Inn
- Website
- www.zangberg.de
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