Schlins liegt im österreichischen Bundesland Vorarlberg, nördlich der Ill im Bezirk Feldkirch. Der Ort befindet sich am Nordrand des Walgaus auf einer Höhe von 502 Metern und wird vom Giesenbach durchflossen. Unterhalb der Gemeinde erhebt sich die Ruine Jagdberg, während die Landschaft von landwirtschaftlichen Flächen und Wäldern geprägt ist.
Erstmals erwähnt wurde Schlins im Zusammenhang mit einer Kirche um das Jahr 821. Die Habsburger regierten den Ort wechselnd von Tirol und Vorderösterreich aus, bevor er 1805 vorübergehend zu Bayern gehörte. Seit 1861 gehört Schlins zu Vorarlberg und war von 1945 bis 1955 Teil der französischen Besatzungszone in Österreich.
Bekannt ist Schlins für seine historischen Bauwerke wie die Pfarrkirche Unsere Liebe Frau Unbefleckte Empfängnis, die bereits im 9. Jahrhundert als Kirche erwähnt wurde. Die Burgruine Jagdberg diente einst den Grafen von Montfort-Feldkirch als Mittelpunktsburg. Auch die Kapelle Hl. Anna in Frommengärsch und das Landesjugendheim Jagdberg prägen das Ortsbild. Persönlichkeiten wie der Reformator Bartholomäus Bernhardi und der Maler Albert Rauch stammen aus Schlins.