Puchenstuben liegt im Mostviertel, einer Region in Niederösterreich, die für ihre dichten Wälder bekannt ist. Fast das gesamte Gemeindegebiet ist von Wald bedeckt, nur ein kleiner Teil wird landwirtschaftlich genutzt. Die Gemeinde erstreckt sich über etwa 41 Quadratkilometer und ist damit recht ausgedehnt.
Erstmals erwähnt wurde ein Ortsteil namens Gösing im 13. Jahrhundert. Im 16. Jahrhundert spielte Puchenstuben eine Rolle während eines Bauernaufstands, an dessen Spitze ein Wirt aus dem Ort stand. Später wurde hier vor allem Blei und etwas Silber abgebaut, wobei der Bergbau im frühen 18. Jahrhundert seinen Höhepunkt erreichte. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts gehörte das Gebiet zu einer Herrschaft in der Nähe.
Besonders sehenswert ist die katholische Pfarrkirche, die der heiligen Anna geweiht ist. Ein markantes Naturdenkmal ist der Trefflingfall, ein Wasserfall in der Umgebung. Für Kulturinteressierte gibt es einen Planetenwanderweg, der durch die Landschaft führt. Mehrere Vereine bereichern das Dorfleben, darunter eine Theatergruppe und ein Wintersportverein. Die Gemeinde ist auch durch die Mariazellerbahn und eine wichtige Straße gut angebunden.