Lubenec liegt im Ústecký kraj, eingebettet zwischen dem Duppauer Gebirge und dem Rakonitzer Hügelland. Der Ort wird vom Bach Struhařský potok durchflossen, der in die Blšanka mündet. Im Norden erhebt sich der K Vescům, im Süden die Čertovka. Durch Lubenec verlaufen die Schnellstraße R 6/E 48 und die Eisenbahnstrecke Rakovník–Bečov nad Teplou. Nachbarorte sind unter anderem Libyně im Norden und Drahonice im Nordosten.
Erstmals erwähnt wurde Lubenec im Jahr 1057 in einer Gründungsurkunde des Kollegiatkapitels in Litoměřice. Im 18. Jahrhundert gehörte der Ort den Grafen Michna von Vacínov. Später entstand hier eine Porzellanfabrik, und ein Sandsteinbruch prägte die Wirtschaft. Nach der Aufhebung der Patrimonialherrschaften wurde Lubenec 1850 eine Marktgemeinde. Im 20. Jahrhundert wechselte die Zugehörigkeit mehrfach, unter anderem nach dem Münchner Abkommen und der Eingemeindung mehrerer Dörfer.
Besonders sehenswert sind die neogotische Pfarrkirche des hl. Laurentius und die Kapelle Mariä Heimsuchung. Das ehemalige Jagdschloss in Jelení dient heute als Verwaltungsgebäude der Porzellanfabrik. Ein Heimatmuseum befindet sich in der Kirche des hl. Ägidius in Libyně. Persönlichkeiten wie der Mediziner Alfred Kohn und der Jagdflieger Ondřej Šamberger stammen aus Lubenec.