Landl liegt im Norden der Steiermark, wo die Salza in die Enns mündet. Das Gemeindegebiet erstreckt sich vom Landltal bis zu den Ausläufern mehrerer Gebirgsgruppen: der Hochschwabgruppe, den Ennstaler und Eisenerzer Alpen sowie im Norden den Ybbstaler Alpen. Besonders markant ist der Ort Großreifling, wo drei dieser Gebirgszüge aufeinandertreffen.
Die erste schriftliche Erwähnung von Landl stammt aus dem Jahr 1422, doch bereits 1273 wird die Kirche St. Bartholomäus genannt. Einige Ortsteile wie Gams oder Palfau haben noch ältere Wurzeln, die bis ins 12. und 13. Jahrhundert zurückreichen. Die heutige Gemeinde entstand 2015 durch den Zusammenschluss mehrerer Orte, darunter Gams bei Hieflau und Palfau.
Landl ist bekannt für seine malerische Lage zwischen Bergen und Flüssen, die Wanderer und Naturliebhaber anzieht. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen mehrere Kirchen und Kapellen, darunter die Pfarrkirche in Landl mit ihrem Friedhof. Das Forstmuseum Silvanum und historische Rechenanlagen erinnern an die forstwirtschaftliche Vergangenheit. Die Gemeinde fördert aktiv den Tourismus, etwa durch Radwege und Rafting-Angebote auf Enns und Salza.