Sehenswürdigkeiten in Île-d'Aix
Die kleine Insel Île-d’Aix liegt vor der Westküste Frankreichs im Atlantik und gehört zum Département Charente-Maritime. Eingebettet zwischen der größeren Île de Ré im Südwesten und der Halbinsel Fouras im Westen ist sie etwa drei Kilometer lang und nur 600 Meter breit. Von La Rochelle im Norden ist sie ebenso nah wie von der Mündung der Charente, die hier die Landschaft prägt.
Erstmals erwähnt wird die Insel im Zusammenhang mit historischen Ereignissen, etwa als Napoléon Bonaparte nach seiner Niederlage bei Waterloo hier Station machte. Bevor er nach Sankt Helena verbannt wurde, verbrachte er im Juli 1815 eine Nacht in Le Bourg, wo heute das Maison de l’Empéreur an ihn erinnert. Die Bewohner lebten lange vom Fischfang und der Austernzucht, doch heute spielt auch der Tourismus eine wichtige Rolle.
Besucher finden auf der autofreien Insel eine Mischung aus Geschichte und Natur. Die ehemalige Klosterkirche Saint-Martin prägt das Ortsbild, während Festungen wie Fort de la Rade und Fort Liédot von der militärischen Vergangenheit zeugen. Zwei Museen, darunter ein napoleonisches, laden zur Besichtigung ein. Jährlich kommen rund 120.000 Tagesgäste, die mit dem Schiff anreisen – die Insel ist nur auf diesem Weg erreichbar.
📋 Zahlen & Fakten
- Einwohner
- 186
- Fläche
- 1,19 km²
- Seehöhe
- 15 m
- Bezirk
- Charente-Maritime
- Website
- www.iledaix.fr
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