Halbenrain liegt im Südosten der Steiermark, wo die Mur die Grenze zu Slowenien bildet. Die Marktgemeinde erstreckt sich auf 38 Quadratkilometern im Steirischen Vulkanland und liegt etwa fünf Kilometer westlich von Bad Radkersburg. Mit einer Höhe von 220 Metern über dem Meeresspiegel ist sie Teil einer Region, die für ihre vulkanische Vergangenheit bekannt ist.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Halbenrain im Jahr 1244. Im 18. Jahrhundert gelangte das Schloss in den Besitz der Grafen Stürgkh, deren Name eng mit der Ortsgeschichte verbunden ist. Karl Graf Stürgkh, ein späterer österreichischer Ministerpräsident, stammte aus dieser Familie. Seit 1985 trägt Halbenrain den Titel einer Marktgemeinde.
Die Gemeinde besticht durch ihr Schloss, das heute eine internationale Sommerakademie für bildende Kunst beherbergt. Die katholische Pfarrkirche ist dem heiligen Nikolaus geweiht, und ein Marktbrunnen erinnert an den Arzt und Mäzen Ferdinand Kern. Halbenrain ist zudem für seine lebendige Vereinslandschaft bekannt, darunter Eisschützen- und Musikvereine. Jährlich wird die Gemeinde vom Race Around Austria passiert, einem Extremradrennen, das die grenznahe Landschaft nutzt.