Fallbach liegt im nördlichen Weinviertel, eingebettet in die sanften Hügel südlich der Laaer Ebene. Die Gemeinde befindet sich etwa zehn Kilometer südsüdöstlich von Laa an der Thaya und erstreckt sich über eine Fläche von rund 30 Quadratkilometern, wovon etwa ein Fünftel bewaldet ist.
Die erste Erwähnung des Ortes findet sich im Adressbuch von Österreich aus dem Jahr 1938, das eine Vielzahl an Handwerksbetrieben und Gewerbetreibenden auflistet. Während des Zweiten Weltkriegs wurde Fallbach zwischen April 1945 durch heftige Kämpfe zwischen deutschen und sowjetischen Truppen schwer in Mitleidenschaft gezogen, wobei zahlreiche Gebäude zerstört und Zivilisten getötet wurden.
Besonders sehenswert sind die Ruine Hanselburg, die Schlösser Hagenberg und Loosdorf sowie mehrere historische Kirchen. Das Dorfmuseum Hagendorf und das Drechslermuseum bieten Einblicke in die lokale Handwerkstradition. Persönlichkeiten wie der Maler Joseph Anton Herzinger oder der Politiker Alexander von Bach prägten die Geschichte des Ortes. Heute ist Fallbach vor allem für seinen Sportverein USC Fallbach bekannt, der in verschiedenen Fußball- und Tennisligen aktiv ist.