Staatz liegt im Weinviertel in Niederösterreich, einer Region mit sanften Hügeln und ausgedehnten Weinbergen. Die Marktgemeinde erstreckt sich über etwa 43 Quadratkilometer, wobei ein kleiner Teil bewaldet ist. Sie gehört zur Kleinregion Land um Laa und grenzt an mehrere Nachbargemeinden, darunter Laa an der Thaya.
Die Geschichte Staatz’ reicht bis ins 11. Jahrhundert zurück, als eine Burg entstand, die erstmals 1072 urkundlich erwähnt wurde. Über Jahrhunderte wechselten die Besitzer, darunter Adelsfamilien wie die Breuner und Colloredo. Die Burg wurde im Dreißigjährigen Krieg zerstört und später durch ein Schloss ersetzt, das im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt und teilweise abgerissen wurde. Besonders prägend waren die Kämpfe gegen Ende des Krieges, die schwere Zerstörungen und Leid über die Bevölkerung brachten.
Heute ist Staatz vor allem für seine markante Burgruine auf der Staatzer Klippe bekannt, die auf einem Jurakalkfelsen thront. Die Felsenbühne am Fuße des Berges veranstaltet alljährlich Sommerfestspiele. In Ameis beeindruckt das renovierte Dorfwiazhaus, das mit der Goldenen Kelle ausgezeichnet wurde. Die katholische Pfarrkirche hl. Martin und das Kellerdorf Loahmgstettn mit seiner prämierten Kellergasse runden das Bild ab. Persönlichkeiten wie der Schriftsteller Michael Krickl oder der Cafetier Leopold Hawelka verbinden sich mit dem Ort.