Engen liegt eingebettet im Hegau, einer Landschaft im Süden Baden-Württembergs. Die Stadt gliedert sich in neun Stadtteile, darunter Anselfingen mit der Burgruine Hohenhewen und Biesendorf mit seiner eigenen Ortschaftsverwaltung. Südlich von Stetten erhebt sich die Ruine der Burg Neuhewen, während im Brudertal der Petersfels mit dem Eiszeitpark lockt. Die Stadt ist von weiteren Weilern und Höfen umgeben, die heute zu Engen gehören.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Engen im Jahr 1086, als es den Freiherren von Höwen gehörte. Im 13. Jahrhundert erhielt der Ort Stadtrechte und wechselte mehrmals die Besitzer, darunter an die Grafen von Lupfen und später an die Grafen von Fürstenberg. Im 17. Jahrhundert wurde Engen während des Dreißigjährigen Kriegs verwüstet, und 1800 fand hier eine Schlacht des Zweiten Koalitionskriegs statt. Nach der Eingliederung in das Großherzogtum Baden entwickelte sich Engen zu einem Verwaltungszentrum.
Die Altstadt mit ihrer renovierten Bausubstanz und der Stadtkirche Mariä Himmelfahrt aus dem 13. Jahrhundert prägt das Bild der Stadt. Das ehemalige Kloster St. Wolfgang beherbergt heute das Städtische Museum mit archäologischen Funden, darunter die berühmte „Venus von Engen“. Der Eiszeitpark am Petersfels zeigt ein rekonstruiertes Steinzeitlager, während das Oldtimer- und Fahrzeugmuseum Technikgeschichte lebendig werden lässt. Engen pflegt Partnerschaften mit Städten in Ungarn, Frankreich und Italien und richtet regelmäßig überregionale Kunstausstellungen aus.