Domérat liegt in der hügeligen Landschaft des Bocage Bourbonnais, nur wenige Kilometer nordwestlich der größeren Stadt Montluçon. Der Fluss Cher fließt etwa fünf Kilometer östlich in nördlicher Richtung vorbei, während kleinere Bäche wie die Magieure das Gebiet durchziehen und bei Vaux in den Cher münden. Im Norden grenzt die Gemeinde an Vaux, im Osten an Montluçon, im Süden an Prémilhat und Quinssaines und im Westen an Huriel.
Erstmals erwähnt wird Domérat als eigenständige Siedlung, doch der Weiler Givrette, der später eingemeindet wurde, war ursprünglich eine separate Gemeinde. Im 19. Jahrhundert prägte vor allem der Weinbau das wirtschaftliche Leben, bis die Reblauskrise diese Tradition jäh beendete. Heute erinnert nur noch die seltene Rebsorte Gouget Noir an diese Zeit.
Besonders sehenswert sind die romanische Kirche Notre-Dame aus dem 11. und 12. Jahrhundert sowie das Schloss Vignoux aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Auch die Kapelle Saint-Abdon im Ortsteil Crevant und mehrere weitere Schlösser wie Brignat oder La Pérelle prägen das Ortsbild. Wirtschaftlich profitiert Domérat von seiner Nähe zu Montluçon, wo sich auch der nächste Bahnhof und der Flugplatz Montluçon-Domérat befinden.