Berndorf liegt am Rand des Wienerwaldes im Triestingtal in Niederösterreich. Die Stadt entwickelte sich aus mehreren Ortsteilen wie St. Veit an der Triesting und Ödlitz, die heute Teil der Gemeinde sind.
Die erste Erwähnung findet sich 1133 als Perindorf, benannt nach einem Siedler namens Pero. Im 19. Jahrhundert wurde Berndorf durch die Metallindustrie geprägt, insbesondere durch die Krupp-Familie, die hier eine bedeutende Besteckerzeugung aufbaute. Die Stadt erhielt 1866 Marktrechte und 1900 Stadtrechte, nachdem sie durch die Industrialisierung stark gewachsen war.
Berndorf ist bekannt für seine neobarocke Architektur rund um den Margaretenplatz, das Stadttheater und das Krupp-Mausoleum. Die Stadt beherbergt auch das Krupp Stadt Museum und eine Werksiedlung aus der Krupp-Ära. Persönlichkeiten wie der Chorleiter Reinhold Schmid oder der Archäologe Andreas Pülz stammen von hier.