Sehenswürdigkeiten in Ampfing

Ampfing
Ampfing
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Ampfing liegt im Isental in Oberbayern, etwa 72 Kilometer östlich von München. Die Gemeinde grenzt im Osten an Mettenheim, im Süden an das gemeindefreie Gebiet Mühldorfer Hart und die Stadt Waldkraiburg, im Westen an Heldenstein und Rattenkirchen sowie im Norden an Oberbergkirchen und Zangberg. Das Gebiet umfasst mehrere Gemarkungen, darunter Salmanskirchen und Stefanskirchen.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Ampfing im Jahr 788 in der Notitia Arnonis. Bekannt wurde der Ort durch die Schlacht bei Ampfing 1322 zwischen Ludwig dem Bayern und Friedrich dem Schönen, die über die Krone des Heiligen Römischen Reiches entschied. Die Pfarrei gehörte lange zum Augustiner-Chorherrenstift Au am Inn, während die niedere Gerichtsbarkeit bis 1803 beim Erzstift Salzburg lag. Nach der Eingliederung in Bayern wurde Ampfing 1818 eine selbstständige Gemeinde.

Ampfing prägt ein Mix aus Geschichte und Moderne. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die Pfarrkirche St. Margareta, die Filialkirche St. Johannes in Salmanskirchen und das Industriedenkmal mit einer historischen Dampfmaschine und einer Photovoltaikanlage. Ein besonderes Kulturhighlight ist der Kreuzweg im Isental mit 14 Marmorstelen. Die Gemeinde ist auch für ihre Theatertradition bekannt, etwa die Freilichtspiele zur Schlacht bei Ampfing. Persönlichkeiten wie Hans Baur, Hitlers Chefpilot, stammen von hier.

📋 Zahlen & Fakten

Einwohner
7.136
Fläche
31,14 km²
Seehöhe
416 m
Bezirk
Landkreis Mühldorf am Inn

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