Sehenswürdigkeiten in Alès

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Alès liegt etwa 150 Meter hoch in einer Schleife des Gardon d’Alès, am südlichen Rand des Cevennen-Nationalparks. Die Stadt befindet sich rund 45 Kilometer nordwestlich von Nîmes und gilt als Hauptstadt der Sevennen. Mit dem milden bis warmen Klima fällt der meiste Regen im Winterhalbjahr.

Erste Spuren einer Besiedlung reichen bis ins fünfte Jahrtausend vor Christus zurück. Ein bedeutendes römisches Mosaik aus der Zeit Julius Cäsars deutet auf die frühere Bedeutung als Handelsplatz hin. Im Mittelalter sicherte eine Charta die Rechte der Bewohner, später wurde Alès zu einem wichtigen Ort für die Hugenotten. Die Zitadelle stammt vom Festungsbaumeister Vauban, und hier wurde 1629 der Friede von Alès verkündet. Im 19. und 20. Jahrhundert prägte der Kohlebergbau die Stadt, bis er in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zum Erliegen kam.

Heute ist Alès ein Forschungszentrum für Mechanik, Biotechnologie und Ökologie. Die ehemalige Franziskanerkirche beherbergt das Touristenbüro, während Kathedrale und protestantischer Tempel die religiösen Hauptbauten bilden. Das Musée du Colombier zeigt archäologische und künstlerische Schätze. Berühmte Persönlichkeiten wie der Trompeter Maurice André oder die Schauspielerin Alexandra Lamy stammen aus der Stadt. Ein besonderes Ereignis war der Fall eines seltenen Meteoriten im Jahr 1806.

📋 Zahlen & Fakten

Einwohner
46.125
Fläche
23,16 km²
Seehöhe
356 m
Bezirk
Gard

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✨ Sehenswürdigkeiten

9

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