Joyeuse liegt in einem weiten Tal, durch das sich die Beaume schlängelt. Im Norden erheben sich Bergketten, während die Landschaft im Süden in eine zerklüftete Karstlandschaft übergeht, die schließlich ins Ardèchetal mündet. Die Gemeinde gehört zum Regionalen Naturpark Monts d’Ardèche und verbindet so bergige und wasserreiche Natur.
Erstmals erwähnt wird der Ort in historischen Aufzeichnungen, ohne dass ein genaues Datum genannt wird. Joyeuse entwickelte sich in einer Region, die von Landwirtschaft und später vom Handel geprägt war. Die Beaume diente dabei als wichtige Lebensader für die Ansiedlung.
Besonders bekannt ist die ehemalige Kloster- und Stiftskirche St-Pierre, die seit 1988 als historisches Denkmal gilt. Die Partnerschaften mit Vilassar de Dalt in Katalonien, Pescaglia in Italien und Jupille-sur-Meuse in Belgien zeigen die internationale Vernetzung der Gemeinde.