Káld
Gemeinde in Ungarn
Káld liegt im Komitat Vas im Westen Ungarns, etwa 16 Kilometer südöstlich von Sárvár und 35 Kilometer nordwestlich von Sümeg. Die Gemeinde erstreckt sich entlang der Hauptstraße 84, während die 8437 durch den Ort verläuft und ihn mit dem Weiler Pusztalánc im Süden sowie Vashosszúfalu verbindet. Bis in die 1970er Jahre führte eine Eisenbahnlinie durch Káld, die Sárvár mit Zalabér-Batyk verband und zwei Haltepunkte im Ort hatte. Der Ort blickt auf eine lange Geschichte zurück, die bis in die Árpád-Ära zurückreicht. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Káld 1255 unter dem Namen Cald. Der Legende nach erhielt Árpáds Enkel, der den Titel Horka trug, das Gebiet als Siedlungsland, von dem sich der Name ableitet. Nach der Mongoleninvasion erhielt ein Adliger namens Páris hier ein Gut, dessen Nachkommen die Káldy-Familie gründeten. Im 16. Jahrhundert wurde der Ort von den Türken zerstört und später an der heutigen Stelle wiederaufgebaut. Ein großer Brand 1877 und die Spanische Grippe 1919-1920 prägten die jüngere Geschichte. Heute prägen vor allem die katholische Kirche im spätbarocken Stil, die dem Heiligen Johannes dem Täufer geweiht ist, sowie zwei Schlösser – das Káldy- und das Maróthy-Schloss – das Ortsbild. Der Országos Kéktúra, ein nationaler Fernwanderweg, führt durch Káld. Zu den bekannten Persönlichkeiten des Ortes zählen der Fahrzeugkonstrukteur Jenő Farkas und die Krebsforscherin Edit Oláh.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Ungarn
- Ort
- Kreis Sárvár
- Website
- https://kald.hu/
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