Köcsk
Gemeinde in Ungarn
Köcsk ist ein kleines Dorf im Komitat Vas im Westen Ungarns, eingebettet zwischen den Hügeln Ság und Kis-Somlyó. Es liegt im Tal der Bäche Kodó und Csikászó, die das Landschaftsbild der Region Kemenesalja prägen. Das Dorf besteht aus zwei historischen Teilen: dem älteren Kisköcsk im Süden und dem westlich davon gelegenen Nagyköcsk, die 1939 zu Köcsk vereint wurden. Die Geschichte des Ortes reicht bis ins Jahr 1237 zurück, als es erstmals als Kuscku erwähnt wurde. Der Name stammt von einem türkischen Personennamen, und der erste bekannte Besitzer war Sándor Köcski, ein Feldherr und Vertrauter von König Karl Robert. Im 15. Jahrhundert teilte sich das Dorf in drei Teile auf, bevor es wieder vereint wurde. Heute leben hier vor allem Ungarn, aber auch kleinere Gruppen von Deutschen und Slowenen, die das kulturelle Bild prägen. Vor Ort fällt vor allem die Ajkay-Hetthéssy-Kurien auf, ein eklektizistisches Gebäude aus den 1880er Jahren. Die beiden Ortsteile sind durch die Hauptstraße verbunden, die nach Celldömölk führt und das Dorf mit der umliegenden Region verknüpft. Die sanften Hügel und Bachtäler bieten ruhige Spazierwege und ländliche Atmosphäre.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Ungarn
- Ort
- Kreis Celldömölk
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