Sehenswürdigkeiten · Gildwiller

Gildwiller

französische Gemeinde im Elsass

Gildwiller
Rauenstein CC BY-SA 2.5

Gildwiller liegt im Sundgau, südlich von Cernay, im Tal des Soultzbach. Der Ort befindet sich im nordwestlichen Teil des Sundgauer Tertiärhügellandes, das von Lösslehm bedeckt ist. Die Gemeinde gehört zum Kanton Masevaux-Niederbruck und ist Mitglied des Gemeindeverbandes Sud Alsace Largue. Sie grenzt an die Gemeinden Cernay, Masevaux und Niederbruck.

Der Name Gildwiller leitet sich vom germanischen Namen Geldulf und dem lateinischen Wort villare ab, was „Gehöft“ oder „Weiler“ bedeutet. Der Ort wurde erstmals 728 im Zusammenhang mit dem Kloster Murbach erwähnt. Die Wallfahrtskirche, die dem Heiligen Morandus gewidmet ist, gilt als eine der ältesten Wallfahrtsstätten im Elsass. Gildwiller war im 16. Jahrhundert Teil des elsässischen Besitzes der Habsburger und wurde 1648 an die französische Krone vergeben.

Gildwiller zeichnet sich durch seine alte Wallfahrtskirche aus, die nach dem Krieg im Ersten Weltkrieg 1924 wieder aufgebaut wurde. Die Gemeinde besitzt zahlreiche Fachwerkhäuser in altertümlicher Ständerbauweise, darunter auch Häuser aus der Wiederaufbauzeit nach dem Dreißigjährigen Krieg. Die Kirche ist der Erscheinung des Herrn geweiht und trägt den Namen Église de l’Épiphanie-de-notre-Seigneur. Die Landschaft um Gildwiller ist von Obstbäumen, Feldern und Wald geprägt.

Quellen (2)
Seehöhe
295 m

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