Sehenswürdig · Hecken
Hecken
französische Gemeinde im Elsass

Bild: Rauenstein · CC BY-SA 2.0 · Wikimedia Commons
Hecken liegt im Tal des Largue-Zuflusses Soultzbach, etwa 20 Kilometer südwestlich von Mülhausen und nahe der Burgundischen Pforte. Die Gemeinde grenzt an Diefmatten im Norden, Gildwiller im Osten, Falkwiller im Süden, Traubach-le-Haut und Guevenatten im Südwesten sowie Sternenberg im Westen. Sie befindet sich im Nordwesten des Sundgauer Tertiärhügellandes, das aus miozän/pliozänen Vogesenschottern besteht, die vom Flusslauf der Vogesen in Richtung Südwesten stammen.
Der Ortsname Hecken leitet sich von „Hag“ ab und deutet auf ein umfriedetes Gelände nach einer Waldrodung hin. Der Ort wurde erstmals 1235 als Haegon urkundlich erwähnt und gehörte bis 1324 zur Grafschaft Pfirt. Nach dem Aussterben der Pfirter kam Hecken durch die Heirat der Johanna von Pfirt mit Herzog Albrecht II. von Österreich an Habsburg. Im Zuge der Französischen Revolution erhielt Hecken 1793 den Status einer Gemeinde und 1801 das Recht auf kommunale Selbstverwaltung.
Hecken besitzt eine Mairie-Dorfschule aus der Louis-Philippe-Zeit sowie ein Wohnhaus der alten Wassermühle aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Die Mühle wurde durch den Soultzbach angetrieben und wurde im 19. Jahrhundert in ein Sägewerk umgewandelt. In der Gemeinde finden sich zudem Fachwerkhäuser in altertümlicher Ständerbauweise, die vermutlich aus der Wiederaufbauzeit nach dem Dreißigjährigen Krieg stammen. Beispiele sind Häuser an der Rue Principale.
Quellen (2)
- Hecken (CC0-1.0)
- Hecken (Haut-Rhin) (Wikipedia) (CC BY-SA 4.0, bearbeitet)
- Seehöhe
- 320 m
In der Nähe
Was gleich daneben liegt.

© Rauenstein · CC BY-SA 2.5 Sehenswürdig · 762 m
Gildwiller

© Rauenstein · CC BY-SA 3.0 Sehenswürdig · 1.4 km
Falkwiller

© Rauenstein · CC BY-SA 3.0 Sehenswürdig · 1.9 km
Diefmatten

© Rauenstein · CC BY-SA 2.5 Sehenswürdig · 2.4 km
Sternenberg

© Rauenstein · CC BY-SA 3.0 Sehenswürdig · 3.5 km
Traubach-le-Haut
3.9 km
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