Sehenswürdigkeiten · Ammertzwiller

Ammerzwiller

französische Gemeinde

Ammerzwiller
Rauenstein CC BY-SA 3.0

Ammertzwiller liegt im Sundgau, zwei Kilometer nördlich des Rhein-Rhone-Kanals und acht Kilometer nordwestlich von Altkirch. Das Dorf befindet sich im lössbedeckten Sundgauer Tertiärhügelland. Es grenzt an Burnhaupt-le-Bas im Norden, Bernwiller im Osten, Balschwiller im Süden und Gildwiller im Westen. Bei gutem Wetter bietet sich eine Aussicht auf die Berner Alpen.

Der Ort wurde erstmals 1105 als Amaratvilla erwähnt und gehörte zur Grafschaft Pfirt. 1324 kam er auf die Habsburger über und wurde 1648 französisch. Während des Ersten Weltkriegs stand Ammertzwiller in der Frontlinie, wurde stark zerstört und war Schauplatz eines unterirdischen Minenkampfs. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Dorf erneut zerstört, bis es 1945 befreit wurde. Der Stephanitag ist ein lokaler Feiertag.

Ammertzwiller ist bekannt für die Kirche Sankt Stefan, die im Ersten Weltkrieg zerstört und 1926/27 wieder aufgebaut wurde. Sie besitzt neugotische Elemente und Porträts von Seelsorgern. In der Region gibt es auch Minenkrater aus dem Ersten Weltkrieg, die heute ein Biotop für Graureihern bilden. Das Dorf war bis zur Französischen Revolution Sitz des geistlichen Landkapitels Sundgau. 2016 schloss sich Ammertzwiller mit Bernwiller zur Gemeinde Bernwiller zusammen.

Quellen (2)
Seehöhe
307 m

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