Fort Gonsenheim
nicht erhaltenes Fort der Festung Mainz
Das Fort Gonsenheim war ein Teil der dritten Befestigungsphase der Festung Mainz und wurde im 19. Jahrhundert als Festung des Deutschen Bundes errichtet. Es lag auf dem Hartenberg, von dem aus man ins Gonsbachtal blickte, und war strategisch für den Schutz des nördlichen Rheinhessens wichtig. Das Werk wurde zwischen 1862 und 1865 nach Plänen von Hans Alexis von Biehler gebaut und kostete 279.000 Gulden. Es war mit 26 Geschützen ausgestattet und sollte die Festung nach Westen entlasten. Das Fort wurde im Deutsch-Französischen Krieg und im Ersten Weltkrieg armiert, war aber nie in Kampfhandlungen verwickelt. 1921 wurde es zerstört, nachdem die Festung Mainz gemäß dem Versailler Vertrag abgebrochen werden musste. Die Sprengung erfolgte im Rahmen der Entfestigung, wobei auch fünf Hallen, die als Munitionsdepot genutzt wurden, entfernt wurden. Das Gelände wurde später von der französischen Armee genutzt und später in ein Neubaugebiet umgewandelt. Das Gelände von Fort Gonsenheim ist heute ein Wohngebiet in Mainz-Hartenberg-Münchfeld. Die Umgestaltung begann bereits 1920, als die Franzosen abzogen, und wurde durch Pfarrer Andreas Niklaus initiiert. Die Trümmer wurden beseitigt, und das Gelände wurde neu gestaltet. Die Geschichte des Forts ist Teil der regionalen Geschichte und wird in lokalen Publikationen dokumentiert.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Fort
- Ort
- Mainz
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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